FREIE PLÄTZE: Freie Plätze ab Frühjahr 2021
Kindertagespflege in Salem

Pädagogisches Konzept

Frühkindliche Bildung und Förderung

Mir ist wichtig, dass sich die von mir betreuten Kinder sicher und geborgen fühlen. Ich möchte individuell, auf die Bedürfnisse und Interessen jeden Kindes eingehen. Jedes Kind bekommt Raum und Zeit, um sich individuell, ganz nach seinen eigenen Lern- und Spielbedürfnissen, entwickeln zu können.

Jedes Kind darf seine eigene Persönlichkeit entfalten, mit allen seinen Stärken und Schwächen.

Ich möchte den Kindern Schlüsselqualifikationen für die Zukunft lehren, wie beispielsweise:

- Flexibilität

- Konfliktfähigkeit

- Sozialkompetenz

- Kreativität

- Empathie gegenüber Mensch und Tier

- Kommunikation

- Musik und Klang

- Bewegung und Gesundheit

Empathie und Sozialkompetenz erlangen die Kinder dadurch, dass mehrere Kinder mit unterschiedlichen Interessen, Stärken und Schwächen aufeinander treffen. Im Umgang miteinander lernen die Kinder Rücksicht aufeinander zu nehmen, miteinander zu spielen und zu kommunizieren.

Indem wir viel im Garten und der Natur sein werden (gegenüberliegendes Naturschutzgebiet), vermittle ich den mir anvertrauten Kindern einen respektvollen Umgang mit Tieren und Pflanzen. Sie lernen dabei viel über die Natur und ihre direkte Umgebung.

Kinder fühlen sich generell dann wohl, wenn sie das tun können, was sie tun müssen, um groß und stark zu werden. Matschen, kleben, toben, klettern, das alles darf in meiner Tagespflege gemacht werden. Bewegung ist für Kinder unglaublich wichtig, da die kleinsten, die gerade das Laufen gelernt haben einen wahnsinnigen Bewegungsdrang haben. Dem kann ich mit unseren Gegebenheiten und Spielgeräten gerecht werden.

Da ich mich gerne kreativ auslebe, werden wir gemeinsam viel kreatives erleben, sei es mit malen, basteln, kneten, kochen, backen, verkleiden/Rollenspiele etc.

Da Musik und Klänge unter anderem das Miteinander und die Kommunikation fördern, werde ich in meiner Tagespflege auch singen und den Kindern Musikinstrumente näher bringen.

Ein geregelter Tagesablauf gibt ihrem Kind ein sicheres Umfeld und überfordert es dabei nicht. In der Tagespflege gibt es klar geregelte Tagesabläufe. Da jedoch Stimmung und Bedürfnisse eines Kindes nicht jeden Tag gleich sind, möchte ich individuell auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen. Damit bleiben wir auch innerhalb der Struktur flexibel und jeder Tag gestaltet sich individuell.

Auch ein großes Ziel ist es, ihr Kind auf die nächsten Entwicklungsschritte vorzubereiten und es entsprechend seiner Stärken individuell zu fördern und zu unterstützen.

Sicherheit, Gesundheit und Ernährung als Grundpfeiler der Kindertagespflege

Damit sich Kinder frei und unbeschadet entfalten können, brauchen sie eine sichere Umwelt. Um diese grundlegende Voraussetzung in der Kindertagespflege zu garantieren, treffe ich in meinen Räumlichkeiten in Salem umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Zu diesen zählen unter Anderem Steckdosensicherungen und an der Wand befestigte Schränke und Regale. Auch die Hygiene spielt eine wesentliche Rolle, schließlich habe ich die Verantwortung, die Verbreitung von Keimen zu verhindern.

Zur gesunden Entwicklung Ihres Kindes trägt auch eine ausgewogene Ernährung bei. Ich setze auf frische, gesunde und abwechslungsreiche Kost. Die täglichen Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Für das Essen kann sich Ihr Kind die Zeit nehmen, die es braucht. Dabei lernt es spielerisch verschiedene Zutaten und Geschmacksarten kennen. Auf diese Weise wird die natürliche Neugier Ihres Kindes geweckt und es entwickelt Spaß am Essen. Selbstverständlich haben alle Kinder in der Kindertagespflege in Salem das Recht, selbst zu entscheiden, was und wie viel sie essen und trinken möchten. Wenn Ihr Kind aus gesundheitlichen Gründen eine besondere Ernährung braucht oder Sie Wünsche bezüglich der Ernährung haben, werde ich Ihre Ansprüche beachten.

Der Vorteil der kleinen Gruppe

Ein entscheidender Vorteil der Kindertagespflege liegt in der überschaubaren Gruppengröße. Das eröffnet mir die Möglichkeit, eine intensive Bindung zu den einzelnen Kindern aufzubauen und sie individuell zu fördern. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Altersmischung, die sowohl kleineren als auch größeren Kindern zugute kommt.

Die Kleinen lernen von den Älteren durch Nachahmung, während die Großen eine Vorbildfunktion einnehmen und erfahren, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Die soziale Kompetenz der Kinder wird gefördert, da sie spielerisch lernen, Rücksicht auf andere zu nehmen und zudem verschiedene Rollen ausfüllen können. Neben einem gesunden Durchsetzungsvermögen lernen die Kinder, Verständnis füreinander aufzubringen.

Information zur Eingewöhnungszeit


Planen sie bitte mindestens 4 Wochen zur Eingewöhnung ihres Kindes ein.

Die Eingewöhnungsphase Ihres Kindes zählt zu den wichtigsten Abschnitten während der Zeit der Betreuung. Denn Kinder und Eltern müssen Vertrauen zur mir aufbauen. Jedes Kind reagiert anders auf Veränderung und manche Kinder brauchen mehr Zeit, um sich an die neue Bezugsperson und die neuen Räumlichkeiten zu gewöhnen. In der Kindertagespflege wird deshalb auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes bei der Eingewöhnung in die neue Umgebung eingegangen. Zwischen mir und Ihrem Kind wird schnell eine vertrauensvolle Beziehung entstehen, die Ihrem Kind Sicherheit gibt. Trost und Zuwendung kann es dann von mir gut annehmen, wenn es einmal müde ist oder ein kleines Unglück den Tag trübt.

Die Eingewöhnungszeit dauert je nach Bedarf von Kindern und Eltern zwischen einer und vier Wochen. Sollte sich ein Kind mit der Eingewöhnung schwerer tun, macht das auch nichts. Denn das Tempo wird allein von Ihrem Kind bestimmt. Schließlich muss es neben mir als neue feste Bezugsperson auch die anderen Kinder kennenlernen. Diese Phase der Veränderung sollte behutsam eingeleitet werden. Aus diesem Grund besteht der Beginn der Eingewöhnung aus mehreren Schnupperstunden, bei denen ein Elternteil durchweg anwesend ist.

Nach ein paar Tagen erfolgt dann eine erste Trennung, während die Mutter oder der Vater aber in der Nähe bleiben. So steigert sich das Fernbleiben des Elternteils von Tag zu Tag. Ich beobachte Ihr Kind dabei sehr genau, um bei eventuellen Problemen zielgerichtet reagieren zu können. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind darauf freut, zu mir gebracht zu werden und auch Sie ein gutes Gefühl dabei haben.


Das Berliner Modell zusammengefasst

Ziel des Berliner Models:

Ziel ist es, individuell auf die Bedürfnisse, Situation und Bedingungen des Kindes einzugehen und so entsprechend Entscheiden Wann und Wie das Kind eingewöhnt wird. Das Resultat ist eine behutsame und langsame Gewöhnung der Kinder an mich und die fremde Umgebung.

Das Berliner Modell wird in Phasen eingeteilt, das je nach Kind verlängert oder verkürzt werden kann.

Grundphase: Vertrauen wird geschaffen

In der Grundphase begleitet ein Elternteil das Kind in die Einrichtung und bleibt mit dem Kind ein bis zwei Stunden vor Ort, im Gruppenraum. Während das Kind erste Kontakte zu dem anderen Kind/Kindern AUFBAUT, HALTEN SIE SICH IM Hintergrund, vermitteln Ihrem Kind aber, dass Sie immer da sind. Ich versuche dann, einen ersten Kontakt zu Ihrem Kind aufzubauen, indem ich es beim Basteln, spielen etc. miteinbeziehe. In dieser Phase sollten Sie Ihrem Kind immer vermitteln, dass sie da sind und Ihre ganze Aufmerksamkeit hat.

Diese Phase dauert meist etwa drei bis vier Tage.

Phase 2: der erste Trennungsversuch

Am vierten/fünften Tag, rückt das Elternteil mehr in den Hintergrund, es wird der erste Trennungsversuch unternommen, um einschätzen zu können wieviel Zeit für die restliche Eingewöhnung noch benötigt wird. Dafür verabschieden sie sich von ihrem Kind und gehen für eine halbe Stunde in einen anderen Raum. Wie ihr Kind auf diese erste Trennung reagiert, ist wichtig für den weiteren Verlauf der Eingewöhnung.

Wenn es nicht wirklich auf die Trennung reagiert und weiter spielt, bzw. sich nach kurzem weinen schnell beruhigt, kann die Eingewöhnungsphase auf ungefähr eine Woche beschränkt werden. Hierfür wird der Zeitraum der Trennung graduell vergrößert, bis sie ihr Kind nur noch zu mir bringen und sich verabschieden.

Reagiert ihr Kind aber sehr heftig auf den ersten trennungsversuch, werden sie sofort wieder in den Raum geholt und es wird eine längere Eingewöhnungszeit von zwei bis 3 Wochen angestrebt.

Phase 3: Stabilisierungsphase, Ihr Kind gewöhnt sich an die Situation

Die Stabilisierungsphase beginnt am 5./6. Tag. Sie sind nun eher stiller Beobachter und überlassen mir die Betreuung. Sie schreiten nur ein, wenn ihr Kind explizit nach ihnen verlangt. Ich übernehme zunehmend die Versorgung des Kindes und biete mich gezielt als Spielpartner an. Die Trennungszeiten und die Anwesenheit des Kindes wird schrittweise verlängert.

Akzeptiert das Kind die Trennung noch nicht, sollte mit dem neuen Trennungsversuch bis zur nächsten Woche gewartet und die Grundphase so lange ausgedehnt werden.

Phase 4: Schlussphase

Mittlerweile sollte das Kind den ersten Kontakt zu mir geknüpft haben und mich als Betreuungsperson annehmen. Vielleicht protestiert ihr Kind noch wenn sie gehen, doch sollte es sich leicht beruhigen lassen. Sie sind nun nicht mehr hier in der Tagesstätte aber jeder Zeit erreichbar, wenn ihr Kind sie doch braucht.

Vielen Kindern hilft ein „Übergangsobjekt“ (ein Kuscheltier oder ein Schnuffeltuch oder ähnliches)

Der Beitrag der Eltern in der täglichen Zusammenarbeit

Der enge Kontakt mit den Eltern ist bei meiner Arbeit von großer Bedeutung. Die kleinen Betreuungsgruppen in der Kindertagespflege sind dabei ein großer Vorteil, weil bei Abgabe und Abholung Ihres Kindes oft Zeit für einen kurzen Austausch bleibt. 

Sie sind fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertagespflege und geben den notwendigen Raum, um sich mit Ihnen über organisatorische Aspekte, die Entwicklungsfortschritte Ihres Kindes und eventuelle zielgerichtete Fördermaßnahmen auszutauschen. Ich teile mein pädagogisches Fachwissen und meine Erfahrungen gerne mit Ihnen und stehe bei Fragen rund ums Kind stets zur Verfügung.

Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Muster und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie Händewaschen, Zähneputzen und natürlich der Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.

Die aktive Einbindung Ihres Kindes in die Tagesgestaltung sorgt dafür, dass Ausflüge in die Natur oder auf den Spielplatz in der Gruppe für große Vorfreude sorgen. 

Entwicklungsdokumentation

Meine Kindertagespflege erfüllt einen gesellschaftlichen und pädagogischen Auftrag. Um diesem gerecht zu werden, beinhaltet die Betreuung und Förderung Ihres Kindes eine fortlaufende Entwicklungsdokumentation. Ich beobachte die Kinder und halte die einzelnen Entwicklungsschritte in einem Erinnerungsodner/Portfolio fest.